Newsletter
Newsletter Decolonize Berlin (3/2026)
Liebes Bündnis,
liebe Mitstreiter*innen,
bevor wir uns in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden, möchten wir mit euch auf unsere Aktivitäten der vergangenen Wochen zurückblicken. Außerdem haben wir einige spannende Veranstaltungshinweise für euch zusammengestellt.
Teilt den Newsletter gerne mit Freund*innen, Kolleg*innen und weiteren Mitstreiter*innen. Vielleicht sehen wir uns bei der einen oder anderen Veranstaltung – wir würden uns freuen!
Rückblick: Koloniale Kontinuitäten im Gesundheitswesen gemeinsam diskutieren
Am 6. Juli wurde die Studie zu Kolonialen Kontinuitäten in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung von Muna Aikins, Shreyasi Bhattacharya, Mirjam Faissner, Tanja Gangarova, Awa Naghipour & Robel Abay gemeinsam mit dem Autor*innenkollektiv und Vertreterinnen verschiedener Communities vorgestellt und diskutiert. Das Gutachten gibt Anregungen für eine intersektionale und dekoloniale Praxis in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt standen die Frage, wie koloniale und rassistische Strukturen das Gesundheitswesen bis heute prägen, und welche Veränderungen notwendig sind.
Bereits der Entstehungsprozess der Studie sollte etablierte wissenschaftliche Logiken hinterfragen: So wurden die Autor*innen nicht alphabetisch, sondern entsprechend ihrer intersektionalen Positionierungen genannt. Dieser Prozess der Kollektivbildung war ein zentraler Bestandteil der Erarbeitung des Gutachtens und machte unterschiedliche Perspektiven sowie Machtverhältnisse innerhalb wissenschaftlicher Wissensproduktion sichtbar.
Anschließend diskutierte das Autorinnenkollektiv zentrale Empfehlungen der Studie. Dazu gehört insbesondere die verbindliche Verankerung von rassismus- und diskriminierungskritischen Inhalten in Aus-, Fort- und Weiterbildungen medizinischer Berufe. Als Beispiel wurde Mind the Gap vorgestellt – ein von Malone Mukwende initiiertes Lehrbuch, das auf die mangelnde Repräsentation Schwarzer und rassifizierter Patient*innen in der medizinischen Ausbildung aufmerksam macht, denn Krankheitszeichen und Symptome wie Hautkrebs werden in Standardlehrbüchern fast nur an heller Haut gezeigt. Dies hat erhebliche Auswirkungen für die Gesundheit von vielen Menschen, denn es kann zu Fehldiagnosen, verspäteten Diagnosen und einer schlechteren medizinischen Versorgung führen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Forderung nach unabhängigen Beschwerdestellen für Diskriminierung im Gesundheitswesen in Berlin. Denn viele Menschen erleben gerade auch in medizinischen Einrichtungen Rassismus. Da unabhängige Anlaufstellen weitgehend fehlen, bleiben viele Fälle unsichtbar – obwohl Community-Befragungen zeigen, wie verbreitet Diskriminierungserfahrungen sind. Gerade weil medizinische Versorgung besonders sensible und intime Lebensbereiche betrifft, braucht es vertrauenswürdige Beschwerdestrukturen, die unabhängig arbeiten und von Communities mit Diskriminierungs- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen als sichere Anlaufstellen wahrgenommen werden.
Im Community-Gespräch zwischen Judy Gummich und Violeta Balog wurde deutlich, wie tief das Misstrauen vieler rassifizierter und diskriminierter Menschen sowie Sinti*zze und Rom*nja gegenüber medizinischen Institutionen verwurzelt ist – geprägt durch die Geschichte eugenischer Gewalt und Medizinversuche und fortbestehende rassistische Erfahrungen im Gesundheitswesen. Aktuelle Beispiele reichen von der späteren Gabe von Schmerzmitteln an Schwarze Gebärende bis hin zu ungefragten, ungemessenen Bemerkungen über Sterilisierung. Hinzu kommen strukturelle Barrieren wie fehlende Sprachmittlung und ein vom Aufenthaltsstatus abhängiger Zugang zur Gesundheitsversorgung.
Im Gespräch wurde deutlich, wie ähnlich die Erfahrungen unterschiedlicher Communities sind. Umso wichtiger sind strukturelle Veränderungen und mehr Austausch zwischen Communities, um intersektionale Perspektiven zu stärken und gemeinsame politische Forderungen sichtbar zu machen: oft werden die verschiedenen Diskriminierungsformen innerhalb einer Community nicht diskutiert oder gesehen - So wird anti- Schwarzer Rassismus und Antiziganismus innerhalb der Behindertenbewegung oft zu wenig thematisiert, während Ableismus in antirassistischen Kontexten häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt. Gerade im Gesundheitswesen überschneiden und verstärken sich diese Diskriminierungsformen jedoch vielfach. Umso wichtiger sind der Austausch zwischen Communities und intersektionale Bündnisse, um gemeinsame politische Forderungen zu entwickeln.
Den Abschluss bildete die Performance Where Does My AIDS Come From? von Madi Awadalla. Sie machte eindrücklich sichtbar, wie entmenschlichend der vermeintlich objektive medizinische Blick ist
Die Veranstaltung zeigte gleichzeitig auch, wie empowernd Räume des gemeinsamen Austauschs und Widerstands sind. Eine gerechte Gesundheitsversorgung braucht nicht nur Reformen, sondern auch solidarische Bündnisse über Community-Grenzen hinweg.

Hamburger Aufruf: Koloniale Aufarbeitung dauerhaft in der Erinnerungskultur verankern
Ein breites Bündnis aus mehr als 90 Gedenkstätten, Museen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Vereinen und Initiativen sowie zahlreichen Einzelpersonen veröffentlicht den „Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus“. Decolonize Berlin gehört zu den unterstützenden Organisationen.
Der Aufruf fordert, die Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus als dauerhafte Aufgabe der deutschen Erinnerungskultur zu verankern. Zu den zentralen Empfehlungen gehören der Aufbau langfristiger Förderstrukturen, die Schaffung und Stärkung von Lern- und Erinnerungsorten, die Förderung wissenschaftlicher Forschung sowie der Ausbau von Bildungs- und Vermittlungsangeboten. Eine enge und gleichberechtigte Zusammenarbeit mit den von kolonialem Unrecht betroffenen Communities muss dabei eine zentrale Grundlage bilden.
Dr. Manuela Bauche von Decolonize Berlin erklärt:
„Communities und Zivilgesellschaft fordern schon lange, dass der Bund seiner Pflicht nachkommt, auch für die Aufarbeitung kolonialen Unrechts die notwendigen finanziellen Mittel und Strukturen zur Verfügung zu stellen. Deshalb freuen wir uns über die breite Unterstützung aus den Bereichen der NS- und SED-Aufarbeitung. Kolonialismus war ein Staatsverbrechen. Dessen Aufarbeitung gehört entsprechend als ‚dritte Säule‘ in das Portfolio bundesdeutscher Erinnerungskultur.“
Die breite Unterstützung des Hamburger Aufrufs macht deutlich: Die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit ist ein unverzichtbarer Bestandteil der bundesdeutschen Erinnerungskultur und gehört zur historischen Verantwortung der Bundesrepublik.
Wir begrüßen das Vorhaben der Bundesregierung, die Aufarbeitung des Kolonialismus zu intensivieren. Entscheidend ist nun, dass konkrete und langfristig abgesicherte Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene folgen.
Den vollständigen Hamburger Aufruf und die Liste der Unterzeichnenden finden Sie auf der Webseite des Gedenkstättenforums:
Hamburger Aufruf zur Aufarbeitung des Kolonialismus
Wer noch mitzeichnen möchte, kann sich an aufarbeitung@kolonialismus.org mit der Angabe von Name & Institution wenden.
„Koloniale Aufarbeitung braucht dauerhafte Strukturen“
Warum der Hamburger Aufruf gerade jetzt von besonderer Bedeutung ist, welche Forderungen möglichst schnell umgesetzt werden sollten und wie eine gleichberechtigte Beteiligung betroffener Communitys gelingen kann, erläutert unser Vorstandsmitglied Tahir Della im Gespräch.
Warum ist der Hamburger Aufruf aus deiner Sicht gerade jetzt wichtig – und welche zentralen Defizite bestehen weiterhin bei der Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus?
Der Hamburger Aufruf ist gerade jetzt besonders wichtig, weil die Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus trotz zahlreicher gesellschaftlicher Debatten weiterhin unvollständig ist. Themen wie Restitution und koloniale Kontinuitäten erhalten zwar zunehmend Aufmerksamkeit, doch verbindliche politische Konsequenzen bleiben häufig aus.
Dass sich mit dem Hamburger Aufruf nun erstmals auch zahlreiche Akteur*innen aus der NS- und SED-Erinnerungskultur gemeinsam dafür einsetzen, die historische Verantwortung für den deutschen Kolonialismus stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, kann durchaus als historischer Schritt bezeichnet werden.
Welche Forderung des Hamburger Aufrufs ist für dich besonders dringlich, und welche konkreten Schritte müssen Bund und Länder jetzt unternehmen?
Besonders zentral ist für mich die Forderung nach dauerhaften, institutionellen und auskömmlichen Förderstrukturen für die Entwicklung und den langfristigen Erhalt dezentraler Lern- und Erinnerungsorte zum Kolonialismus.
Nur durch eine verlässliche Finanzierung können diese Orte ihre Bildungs-, Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit nachhaltig leisten, bislang marginalisierte historische Perspektiven sichtbar machen und kontinuierlich zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Folgen beitragen. Bund und Länder müssen dafür langfristige Förderprogramme schaffen, statt die Arbeit weiterhin vorwiegend über zeitlich begrenzte Projektmittel zu finanzieren.
Wie kann sichergestellt werden, dass die von Kolonialismus und seinen Kontinuitäten betroffenen Communitys nicht nur angehört werden, sondern die zukünftige Erinnerungs- und Aufarbeitungsarbeit tatsächlich mitgestalten und mitentscheiden?
Es reicht nicht aus, betroffene Communitys lediglich anzuhören oder punktuell zu konsultieren. Damit sie die Erinnerungs- und Aufarbeitungsarbeit tatsächlich mitgestalten können, müssen sie dauerhaft und strukturell an Entscheidungsprozessen beteiligt werden.
Notwendig ist ein grundlegender Wechsel: weg von unverbindlicher Beteiligung und hin zu geteilter Verantwortung sowie tatsächlicher Entscheidungsmacht. Dazu gehören verbindliche Mitbestimmungsstrukturen, eine angemessene Finanzierung der Arbeit der Communitys und ihre gleichberechtigte Beteiligung an der Entwicklung, Umsetzung und Bewertung von Maßnahmen.
Veranstaltungshinweise
Anton Wilhelm Amo Fest 2026
Auch dieses Jahr feiern wir das Amofest – denn die Umbenennung im Jahr 2025 war erst der erste Schritt! Nun geht es darum, die Umbenennung mit Leben zu füllen: Gemeinsam erinnern wir an Anton Wilhelm Amo und machen deutlich, warum seine Geschichte für dekoloniale und antirassistische Kämpfe heute von Bedeutung ist. Die Amostraße soll ein Ort des Lernens, der Erinnerung und der politischen Auseinandersetzung werden. Mit Musik, einer Überraschung und spannenden Gesprächen erinnern wir an Amo – stellvertretend für die vielen Menschen afrikanischer Herkunft, die in den vergangenen Jahrhunderten in Deutschland lebten und deren Namen und Geschichten heute oft vergessen sind. Wir freuen uns, wenn Du dabei bist!
Wie bereits in den vergangenen Jahren ist während des Amofests auch der Amo-Salon im Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin geöffnet. Ihr findet ihn in der Anton-Wilhelm-Amo-Straße 40/41, 10117 Berlin.
Datum: 23. August 2026
Uhrzeit: 15-17:00 Uhr
Ort: Kundgebung am Hausvogteiplatz
Du möchtest das Amofest mitgestalten? Dann melde Dich gerne bei uns! Für die Vorbereitung und Durchführung suchen wir noch Unterstützung – unter anderem beim Auf- und Abbau, bei der Dokumentation und bei weiteren organisatorischen Aufgaben. Wir freuen uns über alle, die sich einbringen möchten.

Sister Cities in Public Spaces: Erinnern. Gestalten.
Wie können Erinnerungspraktiken den öffentlichen Raum mitgestalten und zu einer inklusiven und lebenswerten Stadtgesellschaft beitragen? Sister Cities in Action und Decolonize Berlin laden zu einer gemeinsamen Veranstaltung über Erinnerungskultur, Stadtraum und internationale Städtepartnerschaften ein.
Den Auftakt bilden eine Keynote von Dr. Noa K. Ha zu Erinnerungspraxen im öffentlichen Raum in Berlin sowie kurze Videobeiträge aus den Berliner Partnerstädten Jakarta, Mexiko-Stadt und Windhoek. In vier Workshops entwickeln und erproben die Teilnehmenden anschließend konkrete Formen des Erinnerns für den öffentlichen Raum. Decolonize Berlin bietet dabei den Workshop „Straßen erzählen Geschichte“ an.
Die Veranstaltung bietet außerdem Raum für Austausch bei Kaffee und Kuchen sowie einem gemeinsamen Abendessen. Eine Kinderbetreuung wird angeboten. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Datum: 3. September 2026
Uhrzeit: 13:30 bis 19 Uhr
Ort: Refugio Berlin, Lenaustraße 3, 12047 Berlin
Teilnahme: Anmeldung erforderlich, Kinderbetreuung wird angeboten
Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr unter folgendem Link:
https://sister-cities-action.org/news-and-events/save-the-datesister-cities-in-public-spaces-erinnern-gestalten/
Straßen erzählen Geschichten – Dekoloniale Bildungsarbeit in der Praxis
Was hat Kolonialismus mit unserem Alltag zu tun – und wie lassen sich seine Spuren in der Bildungsarbeit sichtbar machen? Gemeinsam mit Decolonize Berlin lädt die BUNDjugend Berlin zu einer ganztägigen Fortbildung über dekoloniale und machtkritische Bildungsarbeit ein.
Ausgehend von der Publikation „Straßen erzählen Geschichte(n)“ lernen die Teilnehmenden praxisnahe Methoden und Materialien kennen. Anhand von Biografiearbeit, Stadtraum-Exkursionen, Fallanalysen und Perspektivwechseln wird erprobt, wie koloniale Geschichte und ihre Kontinuitäten lebensnah vermittelt werden können. Der Workshop bietet außerdem Raum für Austausch, Reflexion und die Entwicklung eigener Ansätze für die Bildungspraxis.
Die kostenlose Fortbildung richtet sich an interessierte Menschen bis 27 Jahre. Für die Verlängerung der JuLeiCa ist eine Teilnahme auch für ältere Personen möglich; der Workshop wird mit sechs Stunden anerkannt.
Datum: 26. September 2026
Uhrzeit: 10 bis 17 Uhr
Ort: BUNDjugend Berlin, Erich-Weinert-Straße 82, 10439 Berlin
Teilnahme: kostenlos, Anmeldung erforderlich
Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr unter folgendem Link:
https://www.bundjugend-berlin.de/veranstaltungen/strassen-erzaehlen-geschichten-dekoloniale-bildungsarbeit-in-der-praxis/
Neue Impulse für die schulische Praxis
BIKO-Fachtag 2026
Wie können Kolonialismus, Rassismus und ihre Kontinuitäten lebensweltbezogen und diskriminierungssensibel im Unterricht behandelt werden? Die Stiftung Nord-Süd-Brücken lädt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin, dem Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag, Decolonize Berlin und Bildung trifft Entwicklung zu einer kostenlosen Fortbildung ein.
Eine Keynote führt in die Zusammenhänge von Kolonialität, Rassismus und Geschichtsvermittlung ein. Weitere Impulse zeigen, wie der Berliner Stadtraum als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit kolonialer Geschichte und antikolonialem Widerstand genutzt werden kann. In drei Workshops erhalten die Teilnehmenden konkrete Methoden und Anregungen für die Unterrichts- und Bildungspraxis.
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Berliner Lehrkräfte der Sekundarstufe sowie an außerschulische Bildungsakteur*innen, die Angebote für allgemeinbildende Schulen entwickeln oder durchführen. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Vernetzung und den Austausch über bestehende Bildungsangebote.
Datum: 29. September 2026
Uhrzeit: 13:30 bis 18 Uhr
Ort: Berlin Global Village, Miriam-Makeba-Saal, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Teilnahme: kostenlos, verbindliche Anmeldung bis zum 14. September 2026
Weitere Informationen und die Anmeldung findet ihr unter folgendem Link:
https://nord-sued-bruecken.de/foerderung/seminare/fachtag-bildung-kolonialismus.html
Veranstaltungshinweise vom Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER)
BER-Fachgespräch: Frieden dekolonisieren – plurale Ansätze für eine global gerechte Friedenspraxis
9. September 2026, 14:00-18:00, Berlin Global Village
Wie sieht eine dekoloniale Perspektive auf Friedensarbeit aus? Das Fachgespräch beleuchtet die Kolonialität von Frieden, zeigt plurale Friedensvorstellungen auf und gibt Impulse für die Praxis der entwicklungspolitischen Arbeit im In- und Ausland. Mit Dr. Ljubinka Petrovic-Ziemer (Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Hessen) und Dr. María Cárdenas (Goethe-Universität Frankfurt).
Weitere Infos unter:
https://eineweltstadt.berlin/veranstaltungen/frieden-dekolonisieren-plurale-ansaetze-fuer-eine-global-gerechte-friedenspraxis/
Veranstaltungshinweise von Initiative Perspektivwechsel e.V.
Konzeptworkshop am 10. September 2026 im Epiz Weltraum
Ende November 2026 publizier Initiative Perspektivwechsel einen Bildungscomic zum Kampf eines tansanischen Aktivisten und der kolonialen Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands in Tansania. Zum Comic sollen drei Lernmodule entwickelt werden, die Lehrkräfte und politische Bildner:innen mit ihren Lerngrupppen (Sek I + Sek II) nutzen können. Für die Entwicklung dieser Lernmodule wird am 10. September 2026 einen Konzeptworkshop im Weltraum von EPIZ e.V. im Global Village in Berlin-Neukölln organisiert.
Mehr Infos und der Link zur Anmeldung hier: https://www.initiative-perspektivwechsel.org/konzeptworkshop/
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„Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus“
Fortbildung für Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und politische Bildner:innen am 12. September 2026 in Zusammenarbeit mit Spore Initiative. Wie spreche ich mit Schüler*innen über den Zusammenhang zwischen Anti-Schwarzen Rassismus und Kolonialismus? Welche konkreten Beispiele gibt es für koloniale Kontinuitäten? Und wie sieht antikolonialer Widerstand aus?
Mehr Infos und der Link zur Anmeldung hier: https://spore-initiative.org/de/programm-in-berlin/besuchen-und-mitmachen/auf-den-spuren-des-widerstands-gegen-rassismus
Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Spende
Decolonize Berlin e.V. ist ein breites Bündnis aus Schwarzen, afrodiasporischen, postkolonialen und entwicklungspolitischen Initiativen sowie engagierten Einzelpersonen. Uns verbindet ein gemeinsames Ziel: die kritische Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer anhaltenden Auswirkungen sichtbar zu machen – und zu verändern.
Wir schaffen Räume für Bildung, Austausch und Protest. Mit vielfältigen Projekten, öffentlichen Veranstaltungen und kreativen Interventionen – im Spreeufer 6 oder bei Umbenennungsfeiern – setzen wir Impulse für gesellschaftlichen Wandel und eine Zukunft ohne koloniale und rassistische Strukturen.
Unsere Arbeit lebt vom freiwilligen Engagement vieler Menschen. Doch um nachhaltig wirken zu können, brauchen wir auch finanzielle Unterstützung.
Mit Deiner Spende stärkst Du selbstorganisierte, zivilgesellschaftliche Strukturen und machst konkrete dekoloniale Projekte in Berlin möglich.
Danke für Deine Unterstützung!
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Newsletter-Archiv
| 30.07.2026 newsletter-decolonize-berlin-3-2026 | Newsletter Decolonize Berlin (3/2026) |
| 30.04.2026 newsletter-decolonize-berlin-2-2026 | Newsletter Decolonize Berlin (2/2026) |
| 30.01.2026 newsletter-decolonize-berlin-1-2026 | Newsletter Decolonize Berlin (1/2026) |
| 18.12.2025 newsletter-decolonize-berlin-5-2025-2 | Newsletter Decolonize Berlin (6/2025) |
| 30.10.2025 newsletter-decolonize-berlin-5-2025 | Newsletter Decolonize Berlin (5/2025) |
| 02.10.2025 newsletter-decolonize-berlin-4-2025 | Newsletter Decolonize Berlin (4/2025) |
| 31.07.2025 db_nl004 | Newsletter Decolonize Berlin (3/2025) |
| 25.02.2025 db_nl003 | Newsletter 3 |