Newsletter
Newsletter Decolonize Berlin (4/2026)
Liebes Bündnis,
liebe Mitstreiter*innen,
in unserem aktuellen Newsletter blicken wir auf den Berlin-Besuch einer Delegation der Ovaherero und Nama sowie auf die Bundestagsdebatte zur Anerkennung des Völkermords an ihnen zurück. Außerdem stellen wir euch unsere neue Broschüre zum Thema Reparationen vor, die im Dezember erscheinen wird.
Für die kommenden Wochen haben wir wieder zahlreiche spannende Veranstaltungshinweise zusammengestellt – von Diskussionen über dekoloniale Perspektiven und Erinnerungspolitik bis hin zu Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung. Auch zu unserem nächsten Bündnistreffen im November laden wir euch herzlich ein!
Teilt den Newsletter gerne mit Freundinnen, Kolleginnen und weiteren Mitstreiter*innen. Vielleicht sehen wir uns bei der einen oder anderen Veranstaltung!
Viel Freude beim Lesen!
Euer Team von Decolonize Berlin
Nachfahr*innen der Opfer des Genozids an den Ovaherero und Nama fordern Gerechtigkeit im Bundestag

Anlässlich der Bundestagsdebatte über die Anerkennung des Völkermords an den Ovaherero und Nama (1904–1908) sowie der Beratung der entsprechenden Anträge der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen reiste eine Delegation von Nachfahr*innen der Opfer nach Berlin. Jeweils zwei Vertreter der Ovaherero Traditional Authority (OTA) und der Nama Traditional Leaders Association (NTLA) nahmen auf Einladung der Bundestagsfraktion Die Linke an der Plenardebatte teil. Darüber hinaus kamen zahlreiche weitere Vertreter*innen der Ovaherero und Nama nach Berlin, um ihre Delegierten zu unterstützen und an zahlreichen Veranstaltungen vom 9. bis 16. Oktober teilzunehmen.
Die Bundestagsdebatte am 14. Oktober 2026 über die vollumfängliche Anerkennung des Völkermords an den Ovaherero und Nama war für die Nachfahr*innen der Opfer von großer Bedeutung. Die Forderungen nach Anerkennung, Entschuldigung und Wiedergutmachung rückten erneut ins Zentrum der parlamentarischen Auseinandersetzung. Gegen beide Völker erließ Generalleutnant Lothar von Trotha damals schriftliche Vernichtungsbefehle, in deren Folge rund 80 Prozent der Ovaherero und etwa die Hälfte der Nama getötet wurden. Konzentrationslager wie das auf der Haifischinsel sowie Zwangsarbeit waren Teil der Vernichtungspolitik. Diesen ersten Genoziden des 20. Jahrhunderts fielen auch Angehörige der Damara und San zum Opfer.
Paramount Chief Mutjinde Katjiua von der Ovaherero Traditional Authority erklärte: „Deutschland steht vor einer klaren Wahl: das Unrecht fortzuschreiben – oder der Menschenwürde gerecht zu werden durch die vollumfängliche Anerkennung des Völkermords an den Ovaherero und Nama und durch glaubhaftes, wiedergutmachendes Handeln.“ Die geschichtsverfälschenden und rassistischen Aussagen der AfD-Politiker in der Debatte wurden von Vertreterinnen aller demokratischen Parteien deutlich zurückgewiesen. Vor diesem Hintergrund bleibt die Hoffnung, dass die sogenannte Joint Declaration in ihrer bisherigen Form nicht weiterverfolgt wird und stattdessen die Beteiligungsrechte der Nachfahr*innen der Opfer des Völkermords geachtet werden. Leider gab es keine direkten Gespräche zwischen Abgeordneten der Regierungsparteien und Vertreter*innen der Ovaherero und Nama. „Der Antrag wird noch lange Zeit in der deutschen Politik präsent sein, und diese lange Zeit wird definitiv alle Teile der Mauer zum Einsturz bringen“, so Gaob Daniel Timotheus Frederick, Mitglied der NTLA.
Für uns besonders wichtig waren die zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten in Berlin. Die Delegationsreise wurde vom transnationalen Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ inhaltlich und organisatorisch begleitet.
Veröffentlichungen
Mehr als Entschädigung – Was sind Reparationen?
Was Geld nicht kaufen kann: Impulse für eine umfassende Reparationsdebatte

Wie kann koloniales Unrecht wiedergutgemacht werden? Welche Verantwortung tragen Staaten und Institutionen, die von Versklavung und kolonialer Ausbeutung profitiert haben? Und warum reichen finanzielle Zahlungen allein nicht aus?
Unsere neue Broschüre bietet einen verständlichen Einstieg in die Debatte um Reparationen. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Dimensionen von Reparationen: von der Rückgabe geraubter Güter über Entschädigung und Unterstützung für betroffene Communities bis hin zu öffentlicher Anerkennung und strukturellen Veränderungen. Am Beispiel Namibias thematisieren wir außerdem Deutschlands Umgang mit seiner kolonialen Verantwortung und die Forderung nach einer gleichberechtigten Beteiligung der Betroffenen.
Die Publikation bietet Hintergrundwissen und Denkanstöße für alle, die sich in Bildungsarbeit, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung für die Aufarbeitung kolonialen Unrechts und reparative Gerechtigkeit einsetzen.
Die Broschüre erscheint im Dezember 2026 und wird sowohl als pdf-Dokument auf unserer Webseite als auch in gedruckter Form verfügbar sein. Die Druckeversion kann gern per E-Mail bei uns bestellt werden. Auch größere Stückzahlen, etwa für Veranstaltungen, Workshops oder Büchertische, können angefragt werden.
Wir freuen uns darauf, die Publikation bald mit euch zu teilen!
Veranstaltungshinweise
Unlearning Empire
Spaltung überwinden, Kräfte bündeln – gemeinsam für ein gerechteres Europa, das über Nationalgrenzen hinweg denkt.

Am 1. November 2026 um 16:30 Uhr laden Decolonize Berlin und das heimaten Netzwerk des HKW zu einem Panelgespräch ins Haus der Kulturen der Welt in Berin ein.
Gemeinsam mit Gästen aus England, Belgien, Frankreich und Deutschland diskutieren wir: Welche gemeinsamen Forderungen können wir an die EU stellen? Was können wir aus den unterschiedlichen Dekolonisierungsprozessen unserer Länder voneinander lernen? Und wie können wir unsere Kräfte über nationale Grenzen hinweg bündeln?
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven, die uns als global citizens and neighbours verbinden – ebenso wie die historischen Wunden, die bis heute nachwirken. Eine poetische Intervention von h.n. lyonga eröffnet den gemeinsamen Austausch.
Ort: HKW – Haus der Kulturen der Welt; John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Datum: Sonntag, 1. November 2026, 16:30 Uhr
Veranstaltungssprache: Englisch, mit Verdolmetschung ins Deutsche und Französische
Online-Teilnahme: Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen. Den Zugangslink erhaltet ihr nach der Anmeldung per E-Mail.
Anmeldung:
https://events.decolonize-berlin.de/eforms/unlearning-empire/50/
Wir freuen uns auf eure Teilnahme – vor Ort oder online!
Multiplikator*innenfortbildung: Dekoloniale Bildungsarbeit in der Praxis
Ob im Wald oder mitten in der Stadt – überall finden sich Anknüpfungspunkte, um über koloniale Geschichte und ihre Auswirkungen bis in die Gegenwart ins Gespräch zu kommen. Die Benennung und Verbreitung von Pflanzen, unser Verständnis von Natur und Kultur, Klimawandel, Straßennamen oder auch Lebensmittel, die heute selbstverständlich im Laden erhältlich sind, eröffnen vielfältige Perspektiven auf koloniale Verflechtungen.
Der Workshop lädt dich dazu ein, deinen eigenen Blick für diese Spuren zu schärfen, alltagsnahe Zugänge zu entwickeln und Methoden kennenzulernen, mit denen du das Thema Kolonialismus praxisnah und lebensweltorientiert vermitteln kannst.
Ort: WeltRaum im Berlin Global Village - Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Datum: Freitag, 20.11.2026, 09:30 Uhr
Anmeldung unter: https://events.decolonize-berlin.de/eforms/strassen-erzaehlen-geschichten-2/52/
Decolonize Festival 2026 – Bodies of Resistance, Practices of Care
Veranstaltung von Joliba e.V.

Am 7. November 2026 lädt Joliba e. V. zur achten Ausgabe des Decolonize Festivals unter dem Motto „Bodies of Resistance, Practices of Care“ in den Görlitzer Park ein.
Im Mittelpunkt stehen Körperpolitiken, Empowerment, kollektive Heilung und gegenseitige Fürsorge. Das Festival schafft Räume für Austausch, Selbstermächtigung und solidarisches Miteinander und rückt insbesondere die Stimmen und Perspektiven von BIPoC in den Vordergrund.
Freut euch auf ein vielfältiges Programm mit Workshops zu Empowerment und Care, musikalischen Beiträgen und gemeinsamen Begegnungen. Neben den Workshops mit Lahya Aukongo, Mary González Leal, Yolanda Rother und Abigail Gyan erwartet euch ein gemeinsames Buffet sowie ein abschließendes Konzert der brasilianischen Fusion-Band As Aroeiras. Auch für musikalische Kinderbetreuung ist gesorgt.
Ort: Colab von Gangway e. V., Görlitzer Park, Berlin
Datum: 7.11.2026, ab 15 Uhr
Teilnahme: Kostenlos
Weitere Informationen und Programm:
Instagram – Joliba e. V.
Kommt vorbei und erlebt einen Tag voller Austausch, Musik, Empowerment und Community!
Solidarisches Gedenken organisieren!
Fachtag von glokal
Wann: Freitag, 13.11.2026 von 9:00 – 22:00h
Wo: Miriam-Makeba-Saal, Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Wir laden euch herzlich ein zum Fachtag Solidarisches Gedenken organisieren! Dekoloniale entwicklungspolitische Bildungspraxis in Zeiten wachsender Polarisierung.
Wie kann entwicklungspolitische und historische Bildungsarbeit dazu beitragen, koloniale, nationalsozialistische Machtstrukturen und gegenwärtige Ausbeutungssysteme offenzulegen
und den Weg für eine solidarische und gerechte Gegenwart schaffen? Der Fachtag will Theorie und Praxis dekolonialer Ansätze in der politischen Bildungsarbeit verbinden und Raum schaffen für Vernetzung, Widerstand und gemeinsames Handeln.
Anmeldung: bis zum 06.11.2026 über das Anmeldeformular. Die Teilnahme ist kostenlos, aber verbindlich. Bei Bedarf gibt es eine Warteliste.
Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort
Veranstaltung von Kolonialismus erinnern
Wie kann ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Kolonialismus und seinen Kontinuitäten in Berlin gestaltet werden? Was erfordert die Umsetzung im heutigen Berlin?
Als Schauplatz der Berliner Afrikakonferenz (1884/85) und koloniale Metropole des deutschen Kaiserreichs ist die Stadt von Spuren und Kontinuitäten kolonialer Geschichte geprägt und trägt somit eine besondere politische Verantwortung.
Vor diesem Hintergrund bringt die Veranstaltung Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst, Architektur, Aktivismus und erinnerungspolitischer Praxis zusammen, um die inhaltlichen und räumlichen Grundlagen des künftigen zentralen Lern- und Erinnerungsort Kolonialismus sowie die Strukturen, Kooperationen und Netzwerke, die ihn langfristig tragen können, mit einem breiten Publikum zu teilen. Den Abend rahmen künstlerische Beiträge von Ibrahima Niassy aka Pisco und Nathalie Vairac.
Nathalie Vairac liest aus Felwine Sarrs Traces – A Speech to African Nations. In dem 2021 erschienenen lyrischen Monolog wendet sich der senegalesische Ökonom, Philosoph und Schriftsteller Felwine Sarr an die jungen Generationen des afrikanischen Kontinents und ermutigt sie, eine selbstbestimmte Zukunft zu entwerfen.
Erstmals wird der Text von der Künstlerin und Schauspielerin Nathalie Vairac vorgetragen und in deutscher Sprache übertitelt. Felwine Sarr hat für diese Premiere ein neues Vorwort verfasst.
Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, 10178 Berlin
Datum: Freitag, 13.11.2026, 20:00 Uhr
Anmeldung unter: https://ticket.volksbuehne-berlin.de/eventim.webshop/webticket/seatmap?eventId=23830
In Kooperation mit: Afrika-Rat Berlin Brandenburg e.V., Berlin Postkolonial e.V., Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Decolonize Berlin e.V., DOMiD e.V., Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD-Bund e.V., Korea-Verband e.V., NS-Dokumentationszentrum München, Witzenhausen und der Kolonialismus. Erinnerungskonzept zur Geschichte der Deutschen Kolonialschule
Erinnerungsort Kolonialismus. Call & Response mit Alice Hasters und Khuê Phạm.
Veranstaltung von Kolonialismus erinnern
Wie kann ein zentraler Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Kolonialismus und seinen Kontinuitäten gestaltet werden? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt eines Keynote-Dialogs von Alice Hasters und Khuê Phạm im Prater Garten Berlin an der Kastanienallee.
Die Veranstaltung reflektiert das Erinnerungskonzept Kolonialismus (2025), das von Akteur*innen der Berliner Zivilgesellschaft auf den Weg gebracht wurde. Es vereint aktivistische, wissenschaftliche und künstlerische Positionen und zeigt Leitlinien zur Auseinandersetzung mit und Erinnerung an die lange verdrängte Kolonialgeschichte Berlins auf.
Nach einer Einführung des Literaturwissenschaftlers und Kurators Dr. Ibou Diop greifen Alice Hasters und Khuê Phạm Fragen zu Formen, Praktiken und Politiken des Erinnerns auf und bringen sie miteinander ins Gespräch. Im Anschluss wird der Austausch mit den Gästen fortgesetzt.
Der Keynote-Dialog bildet den Auftakt zur Veranstaltung Kolonialismus erinnern. Vom Konzept zum Ort., die am 13. November in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz stattfindet.
Ort: Prater Garten, Kastanienallee 7–9, 10435 Berlin
Datum: Freitag, 09.11.2026, 18:00 Uhr
Anmeldung unter: https://ticket.volksbuehne-berlin.de/eventim.webshop/webticket/bestseatselect?eventId=23831
Mein Kiez, meine Geschichte
Workshops und Kiez-Spaziergänge von AfricAvenir

Welche kolonialen Spuren finden sich in unserem unmittelbaren Lebensumfeld? Und wie hängen die Geschichte des öffentlichen Raums und heutige Rassismuserfahrungen zusammen?
AfricAvenir International e. V. lädt im November zur Workshop-Reihe „Mein Kiez, meine Geschichte“ ein. Die Workshops richten sich an BIPoC sowie Menschen mit Migrations- oder Diasporaerfahrung und werden von Lawrence Nana Yaw Oduro-Sarpong geleitet.
Im Mittelpunkt stehen die koloniale Geschichte des sogenannten Afrikanischen Viertels in Berlin-Wedding, persönliche Erfahrungen mit Rassismus und Möglichkeiten der gemeinsamen Selbstermächtigung. Bei einem Kiez-Spaziergang erkunden die Teilnehmenden Straßennamen, Plätze und Gedenkorte und entwickeln gemeinsam Ideen für Engagement und Vernetzung.
Ort: AfricAvenir International e. V., Kameruner Straße 1, 13351 Berlin
Termine:
- Dienstag, 03.11.2026, 15–18 Uhr
- Samstag, 14.11.2026, 11–14 Uhr
- Mittwoch, 18.11.2026, 15–18 Uhr
- Donnerstag, 19.11.2026, 15–18 Uhr
Am Dienstag, 24.11.2026 findet von 18 bis 20:30 Uhr außerdem eine offene Begegnungs- und Abschlussveranstaltung statt.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.africavenir.org/workshops-mein-kiez-meine-geschichte-november-2026/
Comic-Release: Antikoloniale Visionen – Mnyaka Sururu Mboro
Veranstaltung von Initiative Perspektivwechsel e. V.
Wie lässt sich die Geschichte antikolonialen Widerstands vermitteln? Und welche Rolle spielen Comics in der politischen Bildungsarbeit?
Die Initiative Perspektivwechsel e. V. lädt zur Vorstellung eines neuen Bildungscomics aus der Reihe „Antikoloniale Visionen. Wie Bewegungen weltweit das Erbe des Deutschen Kolonialismus herausfordern“ ein.
Im Mittelpunkt steht der tansanische Aktivist Mnyaka Sururu Mboro, der sich seit vielen Jahren für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer anhaltenden Auswirkungen einsetzt. Der Comic beleuchtet insbesondere seinen Einsatz für die Rückführung menschlicher Überreste nach Tansania und für die Umbenennung kolonial belasteter Straßen in Deutschland.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, politische Bildner*innen und alle Interessierten, die sich mit kolonialer Geschichte, Erinnerungspolitik und antikolonialem Widerstand auseinandersetzen möchten.
Ort: WeltRaum von EPIZ, Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Datum: 26. November 2026, 17:30–20 Uhr
Online-Teilnahme: Auch eine digitale Teilnahme ist möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.initiative-perspektivwechsel.org/save-the-date-comic-release/
Ihr wollt euch einbringen? Kommt zu unserem nächsten Bündnistreffen!
Ihr wollt euch für Dekolonisierung engagieren, euch mit uns vernetzen oder die Arbeit von Decolonize Berlin kennenlernen? Dann seid bei unserem nächsten Bündnistreffen dabei!
Das nächste Bündnistreffen findet am Mittwoch, den 18. November 2026, von 18 bis 20 Uhr online statt.
Dieses Mal gibt uns Miles Taylor einen kurzen Einblick in sein Forschungsprojekt zu den bevorstehenden 150. Jahrestagen der Berliner Konferenzen von 1878 und 1884. Im Rahmen des Projekts plant er für 2027 eine Veröffentlichung. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Vernetzung.
Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch gerne per E-Mail unter info@decolonize-berlin.de an. Den Zugangslink zum Online-Treffen schicken wir euch anschließend zu.
Wir freuen uns auf euch!
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Decolonize Berlin e.V. ist ein breites Bündnis aus Schwarzen, afrodiasporischen, postkolonialen und entwicklungspolitischen Initiativen sowie engagierten Einzelpersonen. Uns verbindet ein gemeinsames Ziel: die kritische Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer anhaltenden Auswirkungen sichtbar zu machen – und zu verändern.
Wir schaffen Räume für Bildung, Austausch und Protest. Mit vielfältigen Projekten, öffentlichen Veranstaltungen und kreativen Interventionen – im Spreeufer 6 oder bei Umbenennungsfeiern – setzen wir Impulse für gesellschaftlichen Wandel und eine Zukunft ohne koloniale und rassistische Strukturen.
Unsere Arbeit lebt vom freiwilligen Engagement vieler Menschen. Doch um nachhaltig wirken zu können, brauchen wir auch finanzielle Unterstützung.
Mit Deiner Spende stärkst Du selbstorganisierte, zivilgesellschaftliche Strukturen und machst konkrete dekoloniale Projekte in Berlin möglich.
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